MIT EINEM BLAUEN AUGE DAVON GEKOMMEN

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MIT EINEM BLAUEN AUGE DAVON GEKOMMEN

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Ringen: Landesliga Sachsen-Anhalt

Luckenwalder SC – 1. Hennigsdorfer Ringerverein 19:8

Der Hennigsdorfer Ringerverein musste im Spitzenduell der Landesliga Sachsen/Anhalt beim Luckenwalder SC beim 19:8 für den Luckenwalder SC seine erste Saisonniederlage hinnehmen.  

„ Wir sind mit einem blauen Auge davon gekommen“, resümierte HRV-Trainer Norman Brennert. „ Den Hinkampf konnten wir mit 21:8 für uns entscheiden. Den Rückkampf entschied Luckenwalde mit 19:8 für sich. Dadurch haben wir in den Duellen um zwei Punkte besser abgeschnitten und bleiben Erster. Mit einem Sieg in Lübtheen könnten wir die Staffel gewinnen“, erklärte Brennert.

Erstmalige Enttäuschung machte sich beim HRV im  Kampf in der Klasse bis 57 kg/griechisch-römisch breit, denn Ingo Köhler ließ sich von den 15 jährigen Turpal Arsanow düpieren. Brennert weiß, dass Köhler in dieser Saison nicht zu seiner Form des letzten Jahres findet und ist deshalb schon ein wenig ratlos.

In der Klasse bis 130 kg/griechisch-römisch nutzte der Hennigsdorfer Sebastian Torney seinen Gewichtsvorteil und gewann gegen Marco Bankert mit 7:0.

Die Klasse bis 61 kg/Freistil konnte der HRV nicht besetzen.

In der Klasse bis 98 kg/Freistil zwischen Shamo Ali Jahuar und dem Hennigsdorfer Ronny Richter, ging man seitens des HRV fest von einem Sieg Richters aus. Doch Richter war nicht spritzig genug und musste sich seinem Gegner überraschend mit einer Schulterniederlage geschlagen geben. „Diese Niederlage verursachte in der Mannschaft einen Knacks“, so Brennert.

Der Hennigsdorfer Mohammad Damankhoshk machte es gegen Justin Hanisch in der Klasse bis 66 kg/griechisch-römisch besser und siegte nach zwei Minuten mit technischer Überlegenheit.

Bitter und vollkommen ungerechtfertigt kam die Niederlage von Felix Dietrich gegen Martin Hettler in der Klasse bis 86 kg/griechisch-römisch daher. Dietrich war klar besser und musste sich am Ende nicht Hettler, sondern dem Schiedsrichter, der falsche Entscheidungen traf, mit 6:4 geschlagen geben. Mit dem Sieg Hettlers war der Kampfabend bereits entschieden.

Anschließend verlor in der Klasse bis 71 kg/Freistil Steffen Lübke gegen den klaren Favoriten Michel Schneider auf Schulter.

Nach langer Krankheitsphase stand in der Klasse bis 80 kg/Freistil erstmals wieder Tim Siebert auf der Matte. Man merkte Siebert den Trainingsrückstand bei seiner 15:0 Niederlage gegen Sebastian Nehls an.

Im letzten Kampf des Abends traf HRV-Co-Trainer Michael Martinke auf den Ex-Hennigsdorfer Felix Menzel. Martinke ließ nichts anbrennen und siegte klar mit 8:1.

Sauer war nach dem Kampf HRV-Trainer Brennert: „ Das klare Ergebnis spiegelt keinesfalls den Verlauf des Kampfes wider. Hätten wir nicht so viele fragliche Kampfrichterentscheidungen gegen uns gehabt, wäre die Niederlage knapper ausgefallen. Die Niederlage an sich war aber verdient“.

bj

 

Alle Kämpfe in kompletter Länge (1:00:34 h)