DIE KLEINE FEENJA HERRMANN GANZ GROß

Ringen: Mitteldeutsche Meisterschaften der Frauen und weibliche Jugend in Apolda

Hennigsdorfer Ringerinnen mit Erfolg

Die Mitteldeutsche Meisterschaft, an dem der Hennigsdorfer Ringerverein mit drei Mädchen in Apolda an den Start ging, ist das Ranghöchste Turnier für die Mädchen, was es gibt und ist daher mit einer Deutschen Meisterschaft gleichzusetzen. „ Das Niveau war extrem hoch und eine gute Standortbestimmung für unsere Mädchen“, schätzte Trainer Norman Brennert ein.

Um so mehr konnte er sich über seinen Schützling Feenja Herrmann (Klasse bis 33 kg) freuen. Als Jüngste (Jahrgang 2008) in dieses Turnier gestartet, gewann sie vier ihrer fünf Kämpfe und holte sich damit die Vizemeisterschaft. Nur im Finale musste sie sich mit 7:13 geschlagen geben.

Melory Ihm (Klasse bis 36 kg) musste in einem großen Pool von 12 Athletinnen kämpfen, welche alle auf Augenhöhe waren. So entschied die Tagesform über Sieg und Niederlage. Jedoch wurden im kleinen Finale um Platz Drei der Kampf eher durchs Kampfgericht entschieden, als durch die Sportler selbst, was Trainer Brennert richtig ärgert. Dadurch kam Melory Ihm auf einen undankbaren vierten Platz ein.

Die Dritte im Bunde, Lydia Weber (Klasse bis 36 kg) konnte sich platzieren, nachdem sie vorher viel Gewicht machen musste und ihr dadurch die Kraft ein wenig fehlte.

Norman Brennert sieht seine Schützlinge auf dem richtigen Weg und schaut positiv in die Zukunft.

bj

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