HENNIGSDORFER RINGER AUF ANHIEB AN DER TABELLENSPITZE

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HENNIGSDORFER RINGER AUF ANHIEB AN DER TABELLENSPITZE

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1. Hennigsdorfer Ringerverein – KG Lübtheen II  36:0

Der 1. Hennigsdorfer Ringerverein landete gleich zum Auftakt der neuen Saison in der Landesliga Sachsen-Anhalt einen 36:0 Sieg und setzte sich damit sofort an die Tabellenspitze.

Eine neue Regelung stelle die KG Lübtheen II gleich zum Auftakt vor riesige Probleme und machte sie bereits vor dem Kampfabend kampfunfähig. Mussten im letzten Jahr in den neun Gewichtsklassen sieben Ringer (davon sechs mit dem erforderlichen Gewicht) aufgestellt werden, sind es ab dieser Saison acht Athleten (davon sieben mit Gewicht). Da Lübtheen nur mit sieben Kämpfern (davon sechs mit Gewicht) anreisten, war das Team nicht startberechtigt. Somit stand das Ergebnis (36:0) schon vor dem eigentlichen Kampfabend fest. Man einigte sich, den 150 Zuschauern wenigstens einen Freundschaftskampf zu bieten. Bevor die Kämpfe starteten wurde eine Schweigeminute für den verstorbenen Ringer Robert Glor eingelegt.

In der Klasse bis 57 kg/Freistil hatte der  Hennigsdorfer Ingo Köhler gegen den deutschen Vizemeister der A-Jugend, Moritz Langer, keine Chance. Langer gewann nach einem überragenden Kampf mit technischer Überlegenheit.

Die Klasse bis 130 kg/Freistil blieb durch Lübtheen unbesetzt.

Mohamad Damankhoshk musste unter der Woche ordentlich Gewicht machen. Er musste anstatt in der 66er Klasse in der Klasse bis 61 kg /griechisch-römisch ran. Nicht nur deshalb bekam er von den Trainern viel Lob. Auch der 18:0 Sieg in 43 Sekunden brachte ihm viel Anerkennung.

Mit viel Mut ging anschließend Marvin von Prondzinsky in der Klasse bis 98 kg/griechisch-römisch gegen Matthias Lenz in den Kampf, denn er war im Unterschied zu seinem Konkurrenten um 10 kg leichter. Er holte in der ersten Runde zehn Punkte und verteidigte diesen 10:0 Vorsprung bis zum Schluss.

Den spannendsten Kampf des Abends bestritten in der Klasse bis 66 kg/Freistil der Hennigsdorfer Jamaal Williams gegen Alex Fuhr. Der Kampf wurde auf Augenhöhe geführt. Mit ein wenig Cleverness hätte Williams die knappe 11:12 Niederlage verhindern können.

Da der Hennigsdorfer Ringerverein damals aus der BSG Stahl Hennigsdorf hervorging, zeichnete man in der Halbzeitpause den früheren Klasse – Ringer Frank Fischer von Stahl Hennigsdorf für sein Lebenswerk aus.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten gewann anschließend Till Kosanke in der Klasse bis 86 kg/Freistil nach 5:30 Minuten gegen Jonas Fentzahn auf Schulter.

André Paris zeigte im Kampf bis 71 kg/griechisch-römisch gegen Stefan Pentschew, Vizeweltmeister, feinstes Ringen. Gegen seinen 45 jährigen Widersacher gewann Paris verdient mit 2:0.

Etwas nervös zeigte sich Hennigsdorf´s Neuzugang Felix Dietrich in der Klasse bis 80 kg/griechisch-römisch gegen Marten Scheel. Dennoch lag er nach der ersten Runde mit 8:2 vorn. Trotz seiner Konditionsprobleme  in der zweiten Runde, brachte er den Vorsprung über die Zeit.

Der letzte Kampf in der Klasse bis 75 kg/Freistil blieb durch Lübtheen unbesetzt. Wenn alle diese Kämpfe in die Wertung gegangen wären, hätte der HRV das Duell gegen Lübtheen mit 22:5 für sich entschieden.

Am kommenden Wochenende muss der HRV seine Frühform in Salzgitter nachweisen.

bj

 

Alle Kämpfe in kompletter Länge (48:23 min)