HENNIGSDORFER MÄDCHENRIEGE ZEIGTE ES DEN JUNGS

Ringen: 18. Sparkassenpokal der Stadt Wittenberge

Emma beim ersten Turnier siegreich

Mit 17 Aktiven ging der 1.Hennigsdorfer Ringerverein beim traditionellen Sparkassencup, der in den letzten drei Jahren an Zuwachs gewann, an den Start. Insgesamt kämpften 194 Athleten aus 20 Vereinen um die begehrten Medaillen.

Dabei konnte der 1.HRV gleich vier Sieger stellen. In der Klasse bis 40 kg/weibliche Schüler gelang Melory Ihm ihre beste Turnierleistung. Sehr dominierend, holte sie sich verdient die erste Goldmedaille bei einem Wettkampf.

Mika Schmidtke (39 kg/E-Jugend) lag im Finalkampf schon aussichtslos mit 0:8 zurück. Doch dann konnte er eine Schwäche seines Gegners zum Schultersieg nutzen. Neben der Goldmedaille erhielt er als bester Kämpfer seiner Altersklasse eine Trophäe.

Fast nun schon gewohnt, holte sich auch Feenja Herrmann in der Klasse bis 33 kg/weibliche Schüler Gold. Doch man sah, dass ihr die Konkurrenz, welche auch aus dem eigenen Lager kommt, näher kommt.

Mit ihrem ersten Platz in der Klasse bis 21 kg/weibliche Schüler sorgte Emma Zich für eine große Überraschung. Gleich in ihrem ersten Turnier war sie siegreich.

Ihr Maximum abgerufen hat Frida Kebernik in der Klasse bis 30 kg/weibliche Schüler. Sie wurde verdient Dritte.

Einen guten dritten Rang holte in der Klasse bis 33 kg/weibliche Schüler Lyra Lederer, die sich nur ihrer Teamkollegin Feenja Herrmann geschlagen geben musste.

Der dritte Platz sollte für Martha Eger (25 kg/weibliche Schüler) nicht der Anspruch sein. Sie kann viel mehr und muss sich mehr auf ihre Stärken (Kampfgeist) konzentrieren.

Mark Frey (42 kg/D-Jugend) rang zwar gut, aber es war nicht sein bestes Turnier. Er kam auf Platz drei ein.

Joyce Granowski (25 kg/weibliche Schüler) kam nicht unverdient auf Rang vier ein und konnte sich darüber durchaus freuen. Ebenfalls Rang vier belegte Felix Klawa in der Klasse bis 29 kg/C-Jugend). Er konnte sich nicht richtig in Szene setzen und musste mit dieser Platzierung leben.

Jeweils sechste Plätze errangen Melanie Klawa (25 kg) und Finola Pastow (33 kg) bei den weiblichen Schülern. „ Melanie hat durchaus Platz fünf verdient, Finola war leider im Kopf nicht richtig frei“ so die beiden Trainer Norman Brennert und Tim Siebert.

Johann Eger, Jamie Müller und Henri Stenzel kamen auf Platz sieben ein. Ben Wöhrmann und Julien Ihm belegten Platz 10.

„ Zurzeit halten eigenartigerweise unsere Mädels die Fahnen hoch, weil sie sich besser durchsetzen. Was die Schwächen bei den Jungs betrifft, müssen wir erst einmal forschen, woran das liegt“, sagte Norman Brennert, der mit dem Turnierverlauf hoch zufrieden war.

In der Gesamtwertung belegte der HRV einen hervorragenden fünften Platz.

bj

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