ZUR BELOHNUNG EIN ÜBERGROßER POKAL

Ringen: 8. Internationaler Strelasundpokal

Der Hennigsdorfer Ringernachwuchs überzeugt in Stralsund

Erstmals startete der Hennigsdorfer Ringerverein mit seinem Nachwuchs beim Strelasund-Pokal in Stralsund und war dort auf Anhieb sehr erfolgreich. Das internationale Turnier hatte 130 Teilnehmer aus 14 Vereinen.

In der Klasse bis 85 kg/ B-Jugend holte der deutsche Vizemeister, Damian Kebernik, wie erwartet Gold nach Hennigsdorf. Er war schwer zu schlagen und rang ein überragendes Turnier.

Auch Nataniel Troczynski stand in der Klasse bis 38 kg/ C-Jugend zu Recht im Finale und setzte sich dort in letzter Sekunde durch. Er rang ein tolles Turnier.

Einen weiteren ersten Rang gab es in der Klasse bis 37 kg/ E-Jugend. Lyra Lederer gewann das vereinsinterne Duell gegen Finola Pastow, was für sie Balsam für ihre Seele war. Pastow holte damit Platz zwei.

Große Freude machte sich bei Trainer Norman Brennert beim Auftritt von Julien Ihm breit, der in der Klasse bis 38 kg/ D-Jugend verdient den zweiten Platz holte. „ Er war für mich die größte Überraschung“, so Brennert.

Mit viel Glück erkämpfte sich in der Klasse bis 48 kg/ B-Jugend Corvin Kohls Silber.

Mehr als zufrieden zeigte sich Brennert mit seiner Kämpferin Frida Kebernik, die mit viel Kämpferherz unterwegs war und in der Klasse bis 31 kg/ E-Jugend Silber holte. Sie verlor ihr Finale gegen einen männlichen Konkurrenten.

Knapp an Gold vorbei, schrammte Mika Schmidtke in der Klasse bis 39 kg/ E-Jugend. Er ärgerte sich über sich selbst, begann er doch erst in der zweiten Halbzeit des Kampfes zu kämpfen.

Obwohl noch Trainingsreserven vorhanden sind, setzte sich in der Klasse bis 31 kg/ C-Jugend Felix Klawa gut durch und kann mit seinem Silberrang durchaus zufrieden sein.

Bei seiner Schwester, Melanie Klawa, scheint der Knoten geplatzt zu sein. Sie holte nach einer guten Leistung mit Bronze verdient die erste Medaille ihrer Karriere.

Für Hennigsdorfs Jüngsten, Miro Kühl, stand in der Klasse bis 23 kg/ E-Jugend sein zweiter Wettkampf an. Er zeigte tolle Leistungen und wurde zu Recht Dritter.

„ Trainingsweltmeister“ Mark Frey, der ständig unter Strom steht, konnte endlich mal eine gute Wettkampfleistung abrufen und wurde Dritter.

Den letzten dritten Rang holte in der Klasse bis 41 kg/B-Jugend Luke Zippel. Sein Trainer war mit ihm zufrieden, er selbst war es aber nicht.

Auf Platz vier kamen Max Gralow (57 kg/ B-Jugend) und Philipp Stenzel (31 kg/ E-Jugend ein. Eine fünften Platz belegte Henri Stenzel in der Klasse bis 31 kg/ D-Jugend. Siebter wurde Ruben Bartelt in der Klasse bis 28 kg/ D-Jugend.

Nach einer geschlossenen Mannschaftsleistung holte der 1. HRV insgesamt Platz zwei und fuhr mit dem größten Pokal der Vereinsgeschichte nach Hause.

bj

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