LUKE ZIPPEL FEIERT TITEL BEI BERLINER MEISTERSCHAFT

Ringen: Offene Berliner Meisterschaft

Die Erfolgsstory setzte sich fort

Die Erfolgsstory des Hennigsdorfer Ringernachwuchses im vergangenen Jahr, setzte sich bei den offenen Berliner Meisterschaften im griechisch-römischen Stil fort.

Luke Zippel konnte in der Klasse bis 42 kg/A-Jugend mit hervorragendem technisch – sauberen Ringen den Titel holen. Hier machte sich seine Teilnahme am Männertraining bezahlt.

Ebenfalls auf dem Podest landete in der Klasse bis 92 kg/ A-Jugend Damian Kebernik. „Er hat gut gerungen, hat aber noch Luft nach oben. Deshalb schrammte er auch knapp an Silber vorbei“, schätzte Trainer Bernd Brennert ein. Dennoch ist der 3. Platz als ein Erfolg zu werten.

Etwas enttäuscht zeigte sich Brennert von Nataniel Troczinsky. Er brachte 500 g zu viel auf die Waage und musste deshalb eine Gewichtsklasse höher ringen. Hier erwischte er eine starke Gruppe und wurde am Ende Vierter.

An Kraft und Durchsetzungsvermögen muss Julien Ihm (42 kg/ C-Jugend) noch kräftig zulegen. Auch er hatte Übergewicht und musste sich ins Turnier reinbeißen. Der 6. Platz ist verbesserungswürdig.

Als gelernter Freistiler hat sich Nasrudin Shapiev (35 kg/ B-Jugend) im Turnier sehr schwer getan und kam dadurch nur auf Rang acht ein. Platz sieben erreichte in der Klasse bis 44 kg/ B-Jugend Ben Jürschke. „ Er ist erst das erste Jahr in der B-Jugend und muss da  hineinwachsen. Bei ihm sind die Schlüsselpunkte Kraft und Durchsetzungsvermögen“ so Brennert.

Auch bei Felix Klawa fehlte es in der Klasse bis 35 kg/ B-Jugend an der nötigen Durchschlagskraft. Zudem muss er an Gewicht zulegen. Er musste sich mit Rang neun begnügen.

In Frankfurt/O. qualifizierte sich Melory Ihm mit einem guten vierten Platz für die deutsche Meisterschaft. Schon bei der Qualifikation herrschte ein unglaublich hohes Niveau. Dadurch erscheint der vierte Platz nochmal in einem anderen Licht.

bj

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