HRV BEENDET MEISTERSCHAFT AUF PLATZ SIEBEN

Ringen: Landesliga Sachsen-Anhalt

KAV Mansfelder Land II – 1. Hennigsdorfer Ringerverein  26:8

„Ich bekam Schnappatmung, als es nach fünf Kämpfen bereits 20:0 für Mansfeld stand“, beschrieb 1.HRV-Trainer Norman Brennert die Situation im Rückkampf um Platz Sieben. Doch am Ende sollte es nach einem 27:2 Sieg im Hinkampf doch noch reichen.

Die ersten vier Punkte gingen gleich an den Gastgeber, da Hennigsdorf in der Klasse bis 57 kg / Freistil keinen Gegner stellen konnte.

Im Kampf der Klasse bis 130 kg (griechisch-römisch) zwischen Ramshid Ahmed und Jörn Dassow griff dann der Schiedsrichter ins Geschehen ein. Dassow wurde in diesem Kampf zweimal wegen Passivität verwarnt. Beim Stande 3:2 für Dassow wurde er nach 5:45 Minuten erneut verwarnt und wurde disqualifiziert. Diese Disqualifikation war jedoch regelwidrig. Keiner der Kontrahenten entzog sich dem Kampf und beide Ringer brachten in fairer Art alles auf die Matte was sie bieten konnten, sodass eine weitere Verwarnung nicht angebracht war.

Auch die Klasse bis 61 kg / Freistil wurde vom 1.HRV nicht besetzt.

In der Klasse bis 98 kg / Freistil unterlag danach Marvin von Prondzinsky gegen Shamed auf Schulter.

In der Klasse bis 66 kg (griechisch-römisch) führte der Hennigsdorfer Daniel Gielow gegen seinen Widersacher Matthias Neumann bis sechs Sekunden vor dem Ende. Dann legte ihn Neumann vermeintlich auf die Schulter. Jedoch lag dabei eine Schulter nicht am Boden, doch der Kampfrichter gab die Wertung.

Der Kampf in der Klasse bis 86 kg (griechisch-römisch) fiel anschließend aus, da der Mansfelder Hussein Shamed 500 Gramm zu viel auf die Waage brachte. Damit gingen die ersten vier Punkte zum 1.HRV.

Viele Wertungen errang sich Mohammed Damankhoshk in der Klasse bis 71 kg / Freistil gegen Markus Breitschuh. Er führte klar und hätte eigentlich nach technischer Überlegenheit gewinnen müssen. Doch leider gab ihm der Kampfrichter einige Punkte nicht und so wurde der unter der Woche erkrankte Hennigsdorfer am Ende noch durch einen Konter geschultert.

Jetzt durfte der 1.HRV keine Vier-Punkte-Wertung mehr abgeben, um nicht noch auf Platz Acht zu rutschen. Zwei Punkte gab der Hennigsdorfer Tim Siebert im Kampf bis 80 kg / Freistil bei seiner 6:1 Niederlage gegen Khalil Ossow ab.

Nervenstärke bewies im letzten Kampf bei seinem Comeback der Hennigsdorfer André Paris, der Sebastian Schmidt auf die Schulter legte und damit Platz Sieben sicherte.

„Die Rückfahrt war trotz der vielen Fehlentscheidungen des Kampfrichters feucht-fröhlich“ berichtet Norman Brennert.

Am 21. Dezember richtet der 1.HRV noch seine Kinderweihnachtsfeier für seinen in diesem Jahr überaus erfolgreichen Nachwuchs aus. Dann kehrt die nötige Ruhe beim 1.HRV ein.

bj

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