HISTORISCHES ERGEBNIS

Ringen: Landesmeisterschaft AK D- und C-Jugend und weibliche Schüler

„Ich musste in den Annalen des Vereins lange suchen, um festzustellen, dass wir die beste Landesmeisterschaft aller Zeiten gerungen haben“, sagte 1.HRV – Trainer Norman Brennert mit viel Stolz. In der Tat schrieb der Hennigsdorfer Ringerverein bei den Landesmeisterschaften in Frankfurt/Oder Geschichte, als er gleich fünf Landesmeister und drei Vizemeister stellte.

Hier machte sich Feenja Herrmann in der Klasse bis 38 kg/weibliche Schüler berechtigte Medaillenhoffnungen für die Mitteldeutsche Meisterschaft in zwei Wochen. Sie schloss alle Kämpfe vorzeitig mit Schultersiegen ab. Dieses Kunststück gelang auch Frida Kebernik in der Klasse bis 31 kg/weibliche Schüler. Im Finale lag sie zurück, doch mit viel Kampfgeist holte sie in der letzten Minute noch Gold.

Etwas überraschend holte in der Klasse bis 25 kg/D-Jugend auch Rio von Sartori den Titel. Im Finale stand er einem Gegner gegenüber, der noch nie verloren hatte. Ähnlich wie Frida Kebernik konnte er seinen Kampf nach einer großen Leistung noch auf Schulter gewinnen.

Emma Zich konnte in der Klassse bis 21 kg/weibliche Schüler ihren Vorjahrestitel verteidigen. Sie steigerte sich von Kampf zu Kampf und bestätigte ihre guten Trainingsleistungen. Melanie Klawa musste Gewicht machen, doch diese Strapazen überspielte sie mit viel Willen und holte sich zu Recht den Titel.

Vizelandesmeisterin wurde in der Klasse bis 34 kg/weibliche Schüler Lyra Lederer. Sie hatte in letzter Zeit im Training nicht so gut gearbeitet, war dennoch auf Goldkurs. Doch eine 12:6 Führung konnte sie im Finale nicht über die Zeit retten.

Ebenfalls Silber gewann Mark Frey in der Klasse bis 46 kg/C-Jugend. Damit konnte er zufrieden sein. Er muss in den kommenden Wochen an seiner Schnelligkeit arbeiten. Den dritten Vize -Titel holte Marie Albrecht nach Hennigsdorf. Für sie war es der erste Wettkampf überhaupt, sodass mit diesem Erfolg kaum zu rechnen war.

Jeweils vierte Plätze holten Mika Schmidtke (42 kg/D-Jugend) und Max Claas (31 kg/D-Jugend). Für mehr reichte es bei Schmidtke noch nicht, wogegen Claas das Maximum herausholte.

Henri Stenzel, der in der Klasse bis 31 kg/D-Jugend Fünfter wurde, darf mit dem internen Ranking nicht zufrieden sein. Marie Hoppe (34 kg/weibliche Schüler), die ebenfalls Fünfte wurde und ihren ersten Wettkampf bestritt, konnte mit dieser Platzierung durchaus leben.

Julien Ihm (42 kg/C-Jugend), der im Dezember 2018 noch Norddeutscher Meister wurde, enttäuschte bei seinem sechsten Rang. „ Er weiß noch nicht richtig, was er will“, schätzte Brennert ein. Stolz über seinen sechsten Platz kann Fabio Gaburro (31 kg/D-Jugend) sein. Er hat bei seinem ersten Wettkampf Erfahrungen sammeln können. Trainer Brennert zeigte sich zufrieden.

Jeweils siebte Plätze holten Ruben Bartels (29 kg/D-Jugend) und Finola Pastow (38 kg/weibliche Schüler). Bartels zeigte noch Luft nach oben, bei Pastow entdeckte Brennert das Kämpferherz wieder. „ Das macht Mut für Kommendes“, so Brennert.

Beim dritten Platz in der Gesamtwertung, ließ der 1.HRV die Ringerhochburg aus Luckenwalde hinter sich. „ Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir haben hier tolle Leistungen vor allem bei den Mädels gesehen. Jetzt müssen wir daran arbeiten endlich die Jungs auf Kurs zu bringen. Hier gab es leider zu viele Enttäuschungen, resümierte Norman Brennert.

Die Trainer Crew, Tim Siebert, Michael Martinke und Brennert Junior und Senior waren stolz auf alle Ringer und bedanken sich bei allen Eltern für das Engagement!

bj

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