JAHRESHÖHEPUNKT ÜBERAUS ERFOLGREICH

Ringen: Mitteldeutsche Meisterschaften der weiblichen Jugend

Feenja Hermann wurde Mitteldeutsche Meisterin

Eine harte Woche haben die weiblichen Athleten des 1.Hennigsdorfer Ringervereins hinter sich. Akribisch wurde sich in der letzten Woche vor den Wettkämpfen gleich viermal auf den Saisonhöhepunkt vorbereitet. Sogar am Samstag, einen Tag vor den Kämpfen, wurde trainiert. Und so waren die sieben Teilnehmerinnen unter den 149 Kämpferinnen aus 34 Vereinen bestens vorbereitet und einmal mehr sehr erfolgreich.

Mitteldeutsche Meisterin wurde Feenja Hermann (38 kg/weibliche Schüler). Sie hatte die meisten Teilnehmerinnen in ihrem Pool und rang ein Wahnsinnsturnier. Mit viel Biss und Willenskraft, gepaart mit guten Techniken, ließ Feenja ihrer Konkurrenz keine Chance.

Eine klasse Leistung zeigte bei ihrer ersten Mitteldeutschen Meisterschaft auch Melanie Klawa in der Klasse bis 25 kg/weibliche Schüler. Sie wartete bei ihrem Vizetitel mit einer hervorragenden Einstellung auf und belohnte sich dafür mit dem größten Erfolg ihrer noch jungen Laufbahn.

Frida Kebernik (31 kg/weibliche Schüler) unterlag im Poolfinale der späteren Meisterin nur knapp. Mit Glück hätte sie auch um Gold kämpfen können, kann aber mit ihrem erreichten 3. Rang zufrieden sein.

Auch Emma Zich (23 kg/weibliche Schüler) unterlag im Poolfinale der späteren Meisterin und hatte hier ein wenig Pech. Sie führte zehn Sekunden vor dem Ende noch mit 6:4, doch dann glich ihre Gegnerin aus. Da sie die letzte Wertung machte, war sie dann die glückliche Siegerin. Dennoch konnte sich Emma über einen dritten Platz sehr freuen.

Mit ihrem dritten Platz konnte sich Melory Ihm (weibliche Jugend B) für die Deutsche Meisterschaft im April qualifizieren. Sie kämpfte gut und ist für April gewappnet.

Die letzte Bronzemedaille holte Lyra Lederer in der Klasse bis 34 kg/weibliche Schüler. Sie bot eine starke Turnierleistung und konnte stolz auf das Erreichte sein. In der gleichen Gewichtsklasse wurde Finola Pastow am Ende Neunte.

In der Gesamtwertung setzte sich der 1.HRV aus 34 Vereinen als Dritter durch. Das ist Rekord im weiblichen Bereich. Das Land Brandenburg wurde der Gesamtsieger. Die Trainer Bernd und Norman Brennert waren von den Leistungen ihres Mädels schwer angetan und überglücklich.

bj

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