DEUTLICHE NIEDERLAGE FÜR HRV

Ringen: Brandenburgliga

KG Lübtheen II – 1. Hennigsdorfer Ringerverein II  17:10

Die zweite Mannschaft des Hennigsdorfer Ringervereins musste in der Brandenburgliga bei der KG Lübtheen II eine deutliche Niederlage hinnehmen. Dennoch bleibt der HRV auf Platz zwei.

Den Kampf in der Klasse bis 50 kg/weiblich gewann die Hennigsdorferin Vanessa Fleischer kampflos, da ihre Gegnerin Maria Bether zu viel Gewicht auf die Waage brachte.

Anschließend baute der HRV durch Till Kosanke in der Klasse bis 130 kg/Freistil den Vorsprung auf 6:0 aus. Er zeigte gegen Philip Kraus anspruchsvolles Ringen und gewann das Duell mit 9:4.

In der Klasse bis 52 kg/griechisch-römisch trafen Saba Tkebuchava und Corvin Kohls aufeinander. Kohls hatte die bessere Struktur, lief aber unnötig in zwei Konter rein. Obwohl Kohls seinen bisher besten Kampf zeigte, unterlag er nach Punkten mit 6:10.

Kai Kühl hatte die Aufgabe, gegen Nikita von Steuben die zu erwartende Niederlage in Grenzen zu halten und keine vier Punkte abzugeben. Dies gelang dem Hennigsdorfer mit einer 0:13 Punktniederlage mit viel Engagement.

Knackpunkt für die Niederlage war, dass der HRV die Klassen bis 61 kg und 80 kg/Freistil nicht besetzen konnte.

In der Klasse bis 65 kg/weiblich setzte sich Josi Schröder mit einem Schultersieg über Claudia Ahrendt durch.

In der Klasse bis 71 kg/griechisch-römisch sorgte wie schon im Kampf zuvor bei Josi Schröder die Kampfrichterentscheidung für Unverständnis. Leon Hahn hatte angeblich Tim Reisinger auf beide Schultern gelegt. „Das stimmte aber nicht. Es war noch eine Handbreit Luft und somit lag Tim nicht auf Schulter“, ärgerte sich HRV-Trainer Norman Brennert.

bj

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