ZWEI MEDAILLEN BEI BERLINER MEISTERSCHAFTEN

MASSENSCHLÄGEREI FÜHRTE ZUM KAMPFABBRUCH
17. Dezember 2019
Drei Titel bei Norddeutsche Meisterschaften
DREI TITEL BEI NORDDEUTSCHE MEISTERSCHAFTEN
1. Februar 2020

ZWEI MEDAILLEN BEI BERLINER MEISTERSCHAFTEN

Offene Berliner Meisterschaften 2019 in Hellersdorf

Ringen: Offene Berliner Meisterschaften 2019 in Hellersdorf

Ringen: Offene Berliner Meisterschaften

133 Athleten aus 18 Vereinen, darunter eine Abordnung von sechs Teilnehmern des Hennigsdorfer Ringervereins, kämpften am Wochenende in Berlin um die Titel bei den Berliner Meisterschaften. „Es war eine würdige Meisterschaft mit sehr guten Kämpfern“, schätzte HRV-Präsident Bernd Brennert die Veranstaltung ein.

Dabei stand Mark Frey in der Klasse bis 50 kg/C-Jugend im großen Finale. Bis dahin zeigte er solide Leistungen, doch am Ende wurde es „nur“ Silber. „Mark muss bei seinen Grifftechniken konzentrierter sein, dann klappt es auch mit einem Titel“, so Bernd Brennert.

Auch Felix Klawa (35 kg/B-Jugend) schaffte es bis ins Finale und bekam von Brennert ein dickes Lob für seine solide handwerkliche Leistung. Doch auch er verlor den Finalkampf und holte Silber.

Am Ende Vierter, schrammte Ben Jürschke in der Klasse bis 52 kg/B-Jugend knapp an einer Medaille vorbei. Dennoch zeigte er starke Leistungen und rang ein klasse Turnier.

Luke Zippel (55 kg/A-Jugend) startete bewusst eine Gewichtsklasse höher, um für die Deutschen Meisterschaften das nötige Rüstzeug zu erlangen. Doch er merkte schnell, dass die Klasse ein „Kanten“ war. Er belegte nach starken kämpferischen Leistungen Platz sieben.

Verbesserungswürdig zeigte sich Corvin Kohls in der Klasse bis 60 kg/A-Jugend. „Corvin muss struktureller vorangehen und sich einen Kampfplan machen. Dann kann er eine bessere Platzierung als Platz sieben erreichen“, schätzte Brennert ein.

Der Wille war bei Henri Stenzel (38 kg/C-Jugend) durchaus vorhanden, doch von einer Medaille ist er derzeit zu weit weg. Trotz guter Ansätze blieb ihm nur der achte Platz.

Die beiden Trainer Bernd Brennert und Tim Siebert zeigten sich mit den Leistungen zufrieden. „Wir sind nach der Pause aus dem Kalten gestartet“, resümierte Brennert.

bj