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Ringen: 28. Pokalturnier um den „Großen Preis von Zwickau“ in Werdau

Am 01.10.2022 machten sich 9 Athletinnen und Athleten der Leistungsgruppe auf den Weg zum sehr stark besetzten 28. Pokalturnier um den „Großen Preis der Sparkasse Zwickau“ in Werdau. Bei 244 Ringern aus 30 Vereinen und 4 Nationen wurde auf vier Matten gekämpft, wobei Mädchen in der D- und E-Jugend startberechtigt waren. 

In der D-Jugend holte sich Dorian Seeger (46kg) die überaus verdiente Goldmedaille. Mit seiner hervorragenden inneren Einstellung, seiner Kraft und Entschlossenheit konnte er alle Gegner auf Schulter besiegen und unterstrich seine Trainingsleistungen des vergangenen Monats. Er ist nicht nur auf der Matte ein Spitzenathlet, sondern auch neben der Matte ein toller Mannschaftstyp, der immer positive Stimmung verbreitet.

Grigorii „Grischa“ Karakash (42kg) lieferte einen starken Wettkampf ab und unterstrich seine positive Entwicklung aus dem Training. Er verlor das kleine Finale unglücklich und belegte den 4. Platz. Seine Trainer sind jedoch sehr zufrieden mit seiner Entwicklung und hoffen, dass Grischa sich bei den nächsten Turnieren selbst weniger unter Druck setzt. Mit den Leistungen im Training kommen die nächsten Erfolge mit Sicherheit.

Marie Albrecht (42kg) hatte es als weibliche Athletin in derselben Gewichtsklasse schwer. Sie ist eine gute Technikerin, letztlich fehlte es ihr jedoch in ihren Kämpfen an Kraft, die sie sich jedoch mit einer Steigerung ihrer Trainingsleistungen sicher bald erarbeiten kann. Sie belegte den 8. Platz.

Auch in der E-Jugend gingen drei Hennigsdorfer*innen an den Start. Frida Caven (25kg) holte sich bei 17 Teilnehmenden in der Gewichtsklasse die verdiente Silbermedaille. Sie gewann alle ihre fünf Poolkämpfe in jeweils weniger als einer Minute auf Schulter und musste sich dann bei Führung nach Punkten nur im Finalkampf mit einer Unachtsamkeit geschlagen geben. Für ihre dynamischen Leistungen wurde sie neben der Silbermedaille auch als beste Kämpferin der E-Jugend ausgezeichnet!

Kainalu Ludewig (28kg) hatte 24 Teilnehmende in seiner Gewichtsklasse und zeigte trotz seiner erst kurzen Wettkampferfahrung eine routinierte und gute Leistung. Er startete zwar schlecht in das Turnier, steigerte sich dann jedoch in seinen nächsten Kämpfen und belegte am Ende des Wettkampfes einen sehr guten 8. Platz.

Fast identisch war der Turnierverlauf bei Tarja Janek (34kg), die auch mit einer Niederlage in das Turnier startete und sich dann permanent steigerte. Mit ihrem bereits guten technischen Repertoire belohnte sie sich für die gezeigten Leistungen am Ende mit Platz 3 und der verdienten Bronzemedaille. Ihr Auftritt lässt auf weitere Erfolge hoffen. 

In der C-Jugend holte sich der 1. Hennigsdorfer Ringerverein zwei weitere Medaillen. Maddox Martinke (38kg) hatte seinen ersten Kampf bereits vor dem Turnier gewonnen und erfolgreich Gewicht gemacht. An der dadurch fehlenden Kraft verlor er dann jedoch seinen ersten Turnierkampf gegen einen starken Athleten aus Budapest, konnte aber danach alle Gegner mit seinen guten Techniken dominieren und erkämpfte sich Platz 3 und die Bronzemedaille. Seinen Kämpfen zuzusehen ist immer eine wahre Freude.

Auch Philipp Stenzel (46kg) startete schlecht in das Turnier, steigerte sich dann jedoch in seinem zweiten Kampf und musste sich dort nur unglücklich geschlagen geben. Aufgrund einer Verletzung am Knie war das Turnier dann jedoch für ihn leider mit dem 8. Platz beendet. 

Theodor Caven (46kg) holte sich einen verdienten zweiten Platz und somit die Silbermedaille. Wahrscheinlich war es für ihn das am stärksten besetzte Turnier seiner Karriere, bei dem er sich gegen die starken Ringer aus Aue erfolgreich durchsetzen konnte. Erst im Finalkampf wurde er bezwungen, als er eine Abwehr nicht schnell genug platzierte. Auch er zeigt, dass er als einer der älteren Athleten der Leistungsgruppe enorm wichtig für den Teamgeist ist.

Mit den gezeigten Leistungen bei diesem gut besetzten Turnier können die Trainer sich sehr zufrieden zeigen. Der 1. Hennigsdorfer Ringerverein erkämpfte sich am Ende den 6. Platz in der Mannschaftswertung und darf einen weiteren Pokal in die Vitrine stellen, was angesichts der starken Konkurrenz die gute Jugendarbeit des Vereins unterstreicht.